Julia Hülsmann Trio

40. Göttinger Jazzfestival 2017

Jazzfestival Göttingen

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Julia Hülsmann Trio

Mi, 8.11., 20.00 Uhr, Altes Rathaus, Markt 4

Julia Hülsmann p MarcMuellbauer b Heinrich Köbberling dr

 

Das Trio der Pianistin Julia Hülsmann hat in kontinuierlicher Arbeit ein außergewöhnliches Maß an Interaktion erreicht und reflektiert in imponierender Schlichtheit und ohne die geringste Koketterie das Wesen der Melodie. Seine Bandbreite ist beeindruckend, und dennoch ist sein Stil unverkennbar: essentiell, verdichtet und dabei herrlich offen. Pop-Songs klingen in ihrem neuen reduzierten Charakter, als hätte Julia Hülsmann sie selbst erfunden, während ihre Eigenkompositionen oft klingen wie Standards. Der Stil der Pianistin ist einzigartig: immer mit Raum, Luft und Sparsamkeit, mit Gefühlen, aber frei von Sentimentalität.

Seit über fünfzehn Jahren besteht diese weltweit konzertierende Formation. Bereits ihr erstes Album „The End of a Summer“ (2008) war ein großer Erfolg, danach erschienen „Imprint“ (2011) und aktuell „Sooner or Later“ (2017, alle ECM). Bei all ihrer Affinität für Sänger (Alben mit Rebekka Bakken, Anna Lauvergnac, Roger Cicero, Theo Bleckmann) – mit ihren Trio-Partnern verbindet Julia Hülsmann auf immer neuer Ebene das Schöne und Schlichte zu atmosphärisch-fesselnder Musik.

Julia Hülsmann hat Lehraufträge an der Universität der Künste in Berlin und der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Sie ist Trägerin des SWR-Jazzpreises 2016. Der Bassist Marc Muellbauer erkundet u.a. mit seiner Band Kaleidoscope die Schnittstellen von Modern Jazz und zeitgenössischer Komposition. Wenn der Schlagzeuger Heinrich Köbberling nicht gerade mit Julia Hülsmann auf Tour ist oder an der Musikhochschule in Leipzig unterrichtet, spielt er in Aki Takases Quintett und in Ernie Watts’ Quartet Europe.

 

„Julia Hülsmann ist als Pianistin und Komponistin eine Lyrikerin. Sie sucht die knappe Form mit langem Nachhall. Atem, Raum, Sparsamkeit sind überhaupt Stichworte für ihre Musik. Durchsichtigkeit der Interaktionen im Kollektiv.“ Peter Rüedi, Die Zeit

 

 

juliahuelsmann.de

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