Vincent Peirani Living Being

41. Göttinger Jazzfestival 2018

Jazzfestival Göttingen

Facebook Google+

Vincent Peirani Living Being

Fr, 16.11., 20.00 Uhr, DT-Hauptbühne, Theaterplatz 11

Vincent Peirani acc Émile Parisien sax Tony Paeleman fender rhodes Julien Herné b, g Yoann Serra dr

Gelegentlich machen sich Jazzmusiker weit über den Kreis der Jazzgemeinde hinaus einen Namen und sind scheinbar plötzlich in aller Munde. Der Akkordeonist Vincent Peirani und der Saxophonist Émile Parisien sind so ein Fall. Als unwiderstehliches Power-Duo füllen die beiden mitreißenden Franzosen seit einigen Jahren ebenso verlässlich die Konzertsäle wie mit Peiranis Quintett-Projekt Living Being und anderen Kollaborationen.
Vincent Peirani wusste schon sehr früh, dass er auf dem Akkordeon Jazz machen wollte. Weltmusik, Klassik, Chanson oder Pop gehen ihm ebenso leicht von der Hand. Doch wer die aktuelle Musik von Living Being hört, wird erkennen: Peirani nutzt das Akkordeon auch als veritables Rock’n’RolI-lnstrument. Auf dem neuen Album „Night Walker“ (ACT) brillieren der Mann aus Nizza und sein Quintett mit furiosen Led-Zeppelin-Covers und einem Sound, der genreübergreifend seinesgleichen sucht.
Bei Living Being sind alle Melodieinstrumente gleichberechtigt: Tony Paelemans sattes, mal erdenschwer dräuendes, mal federleicht jubilierendes Fender Rhodes, Émile Parisiens helles Sopransaxophon und das wundersam vielfältige Akkordeon des Leaders, der sich nie in den Vordergrund drängt, sondern stets songdienlich spielt. Die Melancholie des Chansons, die Erhabenheit der Klassik, die schiere Kraft des Rock – Vincent Peirani vereint sie durch seine Virtuosität.

 

vincent-peirani.com

 

youtube_logo_150