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Jazzfestival 2025

In der internationalen Politik steht das Konzept der regelbasierten Ordnung momentan nicht hoch im Kurs. Etwas zu erzwingen ist angesagter als auf Augenhöhe miteinander zu reden. Die Freiheiten, wie sie Demokratie und die Menschenrechte gewähren, sind vielerorts bedroht oder längst nur noch eingeschränkt gültig. Man stelle sich vor, all dies würde im Jazz Schule machen: Jeder gegen jeden statt alle an einem Strang. Schranken statt Freiräume. Nationale Abgrenzung. Die Musik, die dabei herauskäme, würde wohl niemand hören wollen.

Dabei darf es im Jazz ja gern schräg zugehen, sogar kakophon, wenn dadurch Energie und Spannung entsteht. In der Entwicklung des Jazz wurden Vorgaben eines überkommenen Stils – regelbasierte Ordnungen also – immer wieder in Frage gestellt, damit Neues entstehen konnte. Ohne dieses Neue, Ungewohnte, so noch nicht Gehörte würde der Jazz an Kraft verlieren. Und deshalb sind wir jedes Jahr wieder auf der Suche nach Bands, die uns reizen, manchmal auch aufreizen, um ihnen eine Bühne zu geben. Wir wünschen Ihnen wie immer viel Freude bei guter Musik, spannenden Entdeckungen und interessanten Begegnungen.

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